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Martin Göring neuer Trainer beim VfR Bürstadt

Zuletzt trainierte der Coach noch Ligakonkurrent Azzurri Lampertheim, nun wird er gegen seinen Ex-Klub um den Klassenerhalt in der KOL kämpfen,

BÜRSTADT. Nur kurz auf Trainersuche war Kreisoberligist VfR Bürstadt, nachdem das seitherige Trainerduo Daniel und Dennis Böck Ende November den Rücktritt von seiner Trainertätigkeit bekannt gab. Martin Göring heißt der neue Mann auf der Kommandobrücke des Traditionsvereins und der ist im Amateurfußball im südhessischen Ried wahrlich kein Unbekannter.

Martin Göring ist sich der Schwere seiner neuen Aufgabe vollends bewusst: „Wenn wir die Klasse halten wollen, müssen wir körperlich fit sein und uns als Einheit präsentieren. Um dies erreichen zu können, brauche ich in erster Linie Spieler, die willig sind. Sie brauchen dabei nicht technisch perfekt zu sein.“

"Jemand, der den Fußball lebt"

Göring wird den VfR, zu dessen Zweitligaspiele er bereits als Jugendlicher mit dem Fahrrad fuhr, bereits ab Januar trainieren. Damit wurde der Plan des VfR-Vorsitzenden Klaus Gassert umgesetzt, zeitnah einen geeigneten Nachfolger zu präsentieren.
„In unseren Gesprächen hat sich Martin Göring authentisch und geradlinig präsentiert. Er ist jemand, der den Fußball lebt. Und uns hat auch gefallen, dass er vorher acht Jahre lang die Azzurri trainiert hat. Eine wahrlich lange Zeit“, ist nicht nur VfR-Pressesprecher Norbert Krezdorn vom neuen Mann an der Seitenlinie überzeugt.

Dem VfR Bürstadt könnte auch die gute Vernetzung Görings zum Spielermarkt zu Gute kommen. Wenn die Schwarz-Weißen neues Personal an sich binden wollen, könnte mit Hilfe des Göringschen Adressverzeichnung so mancher Kontakt zu kreisoberligatauglichen Kickern hergestellt werden.

Kennenlernabend in der Gaststätte

Auch die Bürstädter Mannschaft hatte am gestrigen Montagabend die Gelegenheit, den neuen Übungsleiter bei einem Vorstellungstermin in der VfR-Gaststätte kennenzulernen und so musste Göring einige neugierige Fragen beantworten, die die VfR-Spieler aber in ihrem Urteil bestätigten, der VfR-Vorstand habe sich für den richtigen Mann entschieden.

Einige Spieler fehlten jedoch bei der lockeren Vorstellungsrunde. Beispielsweise Markus Gölz, der erst seit vergangenen Sommer das VfR-Trikot trug, wird den Verein möglicherweise verlassen. Ein schmerzlicher Verlust für die Bürstädter, denn Gölz traf im bisherigen Rundenverlauf neunmal. Auch der spielende Co-Trainer Dennis Böck wird den VfR aller Voraussicht nach verlassen, was den Bürstädtern ebenso weh tun wird.

Wir wünschen Ihm viel Erfolg.

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